Januar 2025 Update

Qbitec eGbR
2025-02-03 14:36:00

Qbitec für Revit hat im Januar 2025 in fünf Updates eine Reihe wesentliciher Verbesserungen erhalten, die sowohl neue Funktionen als auch Optimierungen bestehender Features mit sich bringen. Besonders hervorzuheben sind die verbesserte Speicherung von Render-Einstellungen, die optimierte Punktlade-Strategie sowie die Einführung der Georeferenzierung für NavVis Ivion Punktwolken. 

Darstellungsoptimierungen und Verbesserungen

Render-Einstellungen jetzt pro Ansicht gespeichert: Zuvor mussten Nutzer bei jedem Öffnen eines Projekts ihre Einstellungen erneut anpassen. Dies führte zu einem unnötigen Zeitaufwand und potenziellen Fehlern durch inkonsistente Einstellungen. Mit der neuesten Version werden die Render-Einstellungen innerhalb des Projekts gespeichert.

Optimierte Punktlade-Strategie für bessere Performance: Beim Navigieren in großen Punktwolken spielt die Ladegeschwindigkeit eine entscheidende Rolle. In früheren Versionen konnte es passieren, dass Nutzer beim Schwenken oder Zoomen auf unvollständig geladene Bereiche trafen, was die Arbeit verlangsamt hat. Die neue Punktlade-Strategie verbessert diesen Prozess, indem sie vorhersehbare Bereiche der Punktwolke intelligent vorlädt. Das bedeutet, dass Nutzer eine flüssigere und unterbrechungsfreie Navigation erleben, selbst in sehr großen Datenmengen. Diese Verbesserung steigert nicht nur die Performance, sondern auch den Arbeitskomfort erheblich.

Daneben gab es eine Vielzahl kleinerer Verbesserungen, zum Beispiel:

  • Die Standardgröße der Punkte wurde verkleinert, um die visuelle Klarheit zu erhöhen.
  • Ein Fehler, der visuelle Artefakte in Panorama-Bildern verursacht hat, wurde behoben.
Georeferenzierung von NavVis-Punktwolken

Eine weitere bedeutende Neuerung betrifft die Georeferenzierung von NavVis Ivion Punktwolken. Nutzer haben nun die Möglichkeit, Punktwolken anhand des Site-Koordinatensystems oder anhand der im Projekt hinterlegten Geokoordinaten zu platzieren. Dies erleichtert das Arbeiten mit georeferenzierten Daten erheblich, da keine manuelle Anpassung mehr notwendig ist. Die neue Option kann über das "Insert"-Dropdown-Menü aktiviert werden. Diese Funktion ist besonders für Anwender von Interesse, die mit großen, geolokalisierten Punktwolken arbeiten und eine präzise Platzierung benötigen.

Weitere Verbesserungen

Neben den großen Neuerungen wurden zahlreiche kleinere Verbesserungen und Fehlerkorrekturen vorgenommen:

  • Verbesserte Testversion-Erfahrung: Der Ablauf für Testnutzer wurde vereinfacht.
  • Umbenennung des Tomo-Render-Modus: Der "Tomo"-Render-Modus heißt nun aus Konsistenzgründen "X-ray".
  • Konsistente Punktgrößen: Die Punktgrößen werden nun konsistent für weitere geladene Punktwolken dargestellt.
  • Robustere E57-Konvertierung: Das Laden von E57-Dateien ist nun toleranter gegenüber fehlerhaften Metadaten.